Impfung gegen Windpocken
Vor genau 5 Jahren wurde die Windpockenimpfung (Varizellenimpfung) in die offizielle Impfempfehlung der STIKO aufgenommen.
Mütter und Ärzte schwören darauf, denn das Ziel ist es auf Dauer diese störende Kinderkrankheit auszulöschen. Doch was sind Windpocken eigentlich? Warum bekommt ein Kind Windpocken? Und warum kann die Impfung einem Kind (Mensch) eher schaden als helfen?
Windpocken bekommt man dann wenn man sich mit dem Virus Herpes zoster (besser bekannt als Gürtelrose) infiziert. Meist passiert dies im Kleinkindalter. Impft man nun ein Kind gegen Herpes zoster (Varizellen, Windpocken) so ist die Immunisierung gegen das gefährliche Virus nicht so hoch wie bei einer Erkrankung durch Windpocken.
Laut einer Studie in den USA, wo schon seit über 20 Jahren gegen Windpocken geimpft wird, nahm die Zahl der an Herpes zoster erkrankten Kinder seit Einführung der Impfung dramatisch zu. Für gewöhnlich erkranken Kleinkinder und gesunde junge Menschen nicht an Herpes zoster.
Durch die Impfung also wird zwar die Anzahl der Windpockenerkrankung, die bei weitem harmloser und risikoloser verläuft, reduziert – die Zahl der Herpes zoster Erkrankungen allerdings steigt.
Zudem muss man beachten, dass bei Herpes zoster Erkrankungen 300% mehr Krankenhausaufenthalte und 500% mehr Todesfälle gibt als bei den Windpocken.
Meine ganz persönliche Meinung dazu ist: lieber ein paar Tage mit dem Kind die nervigen Windpocken durchstehen, als sich ein paar Jahre später vorwerfen zu müssen “Hätte ich das mit der Impfung mal nur gelassen….”



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Danke für die guten Informationen. Wird für uns ja auch bald alles Thema sein