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	<title>GedankenMüll &#187; Betreuungsplatz</title>
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		<title>Kindergartenfrust</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 13:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken einer Mutter]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit zwei Wochen nun habe ich unseren Großen im Kindergarten unter. Lange haben wir und vor allem auch er darauf gewartet. Er kann endlich wieder mit anderen Kindern spielen und sich austoben, so dass er am Mittag so richtig schön kaputt und ausgelastet ist und für mich beginnt damit die entspannter Zeit mit nur einem<a href="http://www.melanie-wepner.net/kindergartenfrust/01/14/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Wochen nun habe ich unseren Großen im Kindergarten unter. Lange haben wir und vor allem auch er darauf gewartet. Er kann endlich wieder mit anderen Kindern spielen und sich austoben, so dass er am Mittag so richtig schön kaputt und ausgelastet ist und für mich beginnt damit die entspannter Zeit mit nur einem Kind am Vormittag Zuhause. Meine Brille absetzen und meine Augen ein wenig schonen, mich mit dem Kind ein wenig besch&auml;ftigen und vielleicht noch ein Buch lesen. So dachte ich jedenfalls&#8230;</p>
<p>Entspannt ist nämlich zur Zeit irgendwie so gar nichts. Zwar ist Ejoy jetzt wie geplant im Kindergarten und fühlt sich auch wohl, Zuhause komme ich aber trotzdem nicht zu mehr als sonst. Wer Kinder hat kennt es , die Phase wo die kleinen Sprösslinge versuchen gegen die Schwerkraft anzukämpfen in dem sie sich überall hochziehen, klettern, hinstellen, loslassen, hinfallen&#8230; Man kann die kleinen Racker keine Sekunde mehr aus den Augen lassen. Setzt man sie mal zwei Minuten in den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001H30Q8A?ie=UTF8&amp;tag=kalliey-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001H30Q8A">Hochstuhl</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kalliey-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001H30Q8A" border="0" alt=" Kindergartenfrust" width="1" height="1" title="Kindergartenfrust" /> um mal schnell die Tageszeitung zu lesen oder in Ruhe einen Tee zu trinken, dann hat das mit allem zu tun nur nicht mit Ruhe. Dann meckern sie und quängeln sie was das Zeug hält weil sie wieder runter wollen zum weiter toben. Versucht man sie mit einem Keks ruhig zu stellen, dann funktioniert das auch mal für kurze Zeit, bis sie dann versuchen eigenständig aus dem Stuhl zu krabbeln. Und kaum sieht man auf die Uhr stellt man auch schon fest, dass der Vormittag wieder vorbei ist und der Große abgeholt werden darf.</p>
<p>Für gewöhnlich ist nun erst Mal Mittagsschlaf angesagt, für beide. Seit Ejoy aber in den Kindergarten geht ist er ein Löwe geworden der in keinster Weise mehr zu bändigen ist. Was er vorher nicht ausgelastet war ist er nun völlig überdreht und ist zu seinen Spitzen nicht mal ansprechbar. Ans Bett gehen ist da meist nicht zu denken, eher zeigen wir Mama und Papa den ganzen Mist, den wir uns bei den großen Kindern im Kindergarten abgeguckt haben. Ruhiger wird es meist erst gegen Abend und erst dann habe ich die Möglichkeit auch mal meinem Mann ein wenig bei der Arbeit unter die Arme zu greifen, nachdem ich dann noch den kompletten <a href="http://www.melanie-wepner.net/tagesablauf-einer-mutter/09/01/" target="_blank">Haushalt</a> vorher erledigt habe.</p>
<p>Spätestens jetzt ist klar, wenn ich demnächst wieder arbeiten möchte, dann brauche ich auch dringend einen Vormittags-Betreuungsplatz für Frindy, denn ansonsten arbeitet hier bei uns bald keiner mehr. Es ist ja auch nicht Sinn bringend, dass der Ehegatte <img src='http://www.melanie-wepner.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Kindergartenfrust" class='wp-smiley' title="Kindergartenfrust" />  seine Tätigkeiten am Vormittag ruhen lässt nur damit ich nen Halbtagsjob ausüben kann, wo er doch die Möglichkeit hat viel mehr zu verdienen als ich. Trotzdem möchte ich nicht untätig bleiben und nach Ablauf der Elternzeit weiterhin was zum Familienunterhalt dazu steuern.</p>
<p>Ab August hätte ich einen Krippenplatz für Frindy hier bei uns im Nachbarort. Allerdings wäre das nicht dort wo Ejoy hingeht. Das würde für mich bedeuten erst mal ein paar Kilometer in die eine Richtung, zurück, um dann nochmal ein paar Kilometer in die andere Richtung zu fahren. Bedenkt man das die Kindergärten nur für jeweils 4 Stunden sind rentiert sich das rein zeitlich schon nicht bei der hin und her Fahrerei arbeiten zu gehen, da ich wahrscheinlich auch nicht unbedingt direkt neben dem Kindergarten einen Job finden würde &#8211; das Gegenteil wäre wohl eher der Fall.</p>
<p>Der Kindergarten in den Ejoy geht, die nehmen Kinder erst ab 2 Jahre, was dann für mich im April 2012 interessant werden würde. Also rein arbeitstechnisch auch uninteressant, weil meine <a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/rechner,did=16318.html" target="_blank">Elternzeit</a> ja nun bereits dieses Jahr im April endet.</p>
<p>Nun habe ich den Tipp bekommen, dass in einem Nachbarort, der wenigstens annähernd auf dem Weg zu Ejoys Kindergarten liegt, eine Einrichtung ist, die eine Kindergartenvorbereitung anbietet, wo die Kleinen zweimal die Woche vormittags betreut werden können. Nach genaueren Recherchen wurde mir auch hier heute mitgeteilt, dass dies ebenfalls erst mit 2 Jahren möglich ist.</p>
<p>Na toll, da freut man sich bald wieder im alten Job arbeiten zu können, mal ein bisschen raus von Zuhause, wenigstens für ein paar Stunden die Woche wieder anderweitig als nur von der Familie gebraucht zu werden und da werden einem aus allen möglichen Richtungen Steine in den Weg gelegt.</p>
<p>Wie machen andere Mütter das? Bleibt ihr so lange Zuhause und lastet euren Männer alleine die Verantwortung auf Geld zu verdienen oder verlasst ihr euch darauf dass Oma und Opa allzeit bereit sind?</p>
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		<title>Betreuungsgeld und andere Gedankengänge</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 19:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
				<category><![CDATA[GedankenMüll]]></category>
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		<description><![CDATA[Gegen Ende letzten Jahres wurde mit der Erhöhung des Kindergeldes auch die Einführung des monatlichen Betreuungsgeldes ab 2013 beschlossen. Elternpaare, die ihr Kind bis zum 3. Geburtstag allein zu Hause betreuen und nich die staatlich geförderten Kindertagesstätten nutzen, sollen hier für die Betreuung ihrer unter 3 jährigen Kinder 150 Euro im Monat erhalten. Für 150<a href="http://www.melanie-wepner.net/betreuungsgeld-und-andere-gedankengange/02/20/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Ende letzten Jahres wurde mit der Erhöhung des Kindergeldes auch die Einführung des monatlichen Betreuungsgeldes ab 2013 beschlossen. Elternpaare, die ihr Kind bis zum 3. Geburtstag allein zu Hause betreuen und nich die staatlich geförderten Kindertagesstätten nutzen, sollen hier für die Betreuung ihrer unter 3 jährigen Kinder 150 Euro im Monat erhalten.</p>
<p>Für 150 Euro im Monat auf seinen Job verzichten um das Kind zu Hause betreuen zu können? Das mag für viele sehr wenig erscheinen und keinerlei Anreiz für dieses Model geben. Doch rechnet man mal genauer, nimmt es sich wahrscheinlich nicht viel&#8230; Zieht man von seinem monatlichen Nettogehalt, sehr wahrscheinlich für einen Halbtagsjob in der Steuerklasse 5 mal die Kosten für einen Betreuungsplatz, die Benzinkosten zurArbeit und andere Kosten ab, die durch die Ausübung eines Jobs entstehen, wie zum Beispiel Berufskleidung, dann bleibt den Müttern sehr wahrscheinlich auch nicht viel mehr am Monatsende übrig wie eben diese 150 Euro. Wahrscheinlicher allerdings ist, dass den arbeitenden Müttern eher weniger bleibt. Daher erscheint die Alternative mit dem Betreuungsgeld eine runde Sache zu sein, mit mehr Zeit für das eigene Kind.</p>
<p>Doch ist es für das eigene Kind tatsächlich das Beste allein zu Hause betreut zu werden, womöglich ohne den regelmäßigen Kontakt mit gleichaltrigen Kindern? Lernen die Kinder nicht gerade in den Kindertagesstätten eine Form der Sozialkompetenz gegenüber Anderen, wie man sie zu Hause einem Kind nur sehr schwer vermitteln kann. Ich sehe es am Beispiel meines eigenen Sohnes, er ist 20 Monate alt und geht vormittags für 4 Stunden in eine Kindertagesstätte. Er hat wahnsinnigen Spaß dort, lernt viel dazu, vor allem von anderen Kindern und ist irgendwie seitdem viel ausgeglichener. Die Kita und die anderen Kinder scheinen ihm wirklich gut zu tun.</p>
<p>Die nächste Frage die sich mir stellt ist die Anrechnung oder besser gesagt die Nichtanrechnung des Betreuungsgeldes auf die Hartz-IV-Regelsätze. Das Betreuungsgeld nämlich soll nicht auf die Sätze angerechnet werden und auf jeden Fall zusätzlich gezahlt werden. In der Politik werden seit der aktuellen Debatte über die Neuregelung der Hartz-IV-Sätze stimmen laut, die der Meinung sind, dass Hartz-IV-Empfänger keinerlei Anreiz haben sich einen Job zu suchen, was ganz klar auf Kosten der Geringverdiener gehe. Ein Betreuungsgeld in dieser Höhe, zusätzlich zum Hartz-IV stellt in meinen Augen, angelehnt an diese Diskussionen, ganz klar eine Verschlechterung dieses Zustandes dar, denn wenn man zu dem Geld fürs Nichts-Tun dann auch noch zusätzliche 150 Euro bekommt, gerade weil man zu Hause bleibt, sinkt die eh schon nicht vorhanden Motivation sich auf Jobsuche zu begeben um ein Vielfaches.</p>
<p>Doch was muss getan werden? Jeder Bürger kann ja eh immer alles besser als unsere Politiker, denn die machen sowieso alles falsch. In jedem Wohnzimmer diesen Landes wird ganz klar bessere Politik gemacht als im Bundestag. Doch würden es unsere Hobbypolitiker tatsächlich an die Macht schaffen, würden sie sehen, dass sie genau an solchen Diskussionen genauso scheitern, da man es niemals jedem Recht machen kann.</p>
<p>Hier bei uns in Büdingen wurde meiner Meinugn nach eine sehr sinnvolle und auch faire Lösung für diese Problematik gefunden über die andere Komunen vielleicht auch mal nachdenken sollten. Hier nämlich stehen im Vergleich sehr günstige Kindergartenplätze für alle Kinder ab 3 Jahren zur Verfügung (zur Zeit EUR 69,00 monatlich für einen Halbtagsplatz). Zusätzlich wurden in einigen Einrichtungen zusätzliche &#8220;Krabbelgruppen&#8221; gegründet, die für Kinder zwischen 18 Monaten und 3 Jahren KOSTENFREI zur Verfügung stehen! Bedingung um einen solchen Platz für sein Kind zu bekommen: Beide Elternteile müssen berufstätig sein und aktuell einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen! Nach Bestätigung des Krabbelgruppenplatzes müssen beide Elternteile einen Beschäftigungsnachweis vorlegen, können sie dies nicht, bekommt den Platz ein anderes Kind.</p>
<p>Viele Stimmen, vor allem aus den Reihen der nicht arbeitenden Bevölkerung, werden nun sagen: Das kann ja wohl nicht sein, da bekommen die Leute, die eh Geld haben, auch noch was geschenkt. Aber genau diese Vorgehensweise der Stadt Büdingen ist richtig, denn sie verschenken nichts an Menschen die eh Geld haben, nein, sie unterstützen und belohnen Familien dafür, dass sie arbeiten gehen und sich nicht vom Staat finanzieren lassen. In meinen Augen ist das eine wirkliche Motivation einer Arbeit nachzugehen, denn auch wenn einem vom Gehalt nicht viel bleibt, so kann man sich wenigstens die Kosten für die Kinderbetreuung sparen und weiß zudem, dass die Kinder in guten Händen sind und Spaß mit anderen Kindern haben.</p>
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