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	<title>GedankenMüll &#187; impfen</title>
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		<title>Besuch beim Kinderarzt</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 21:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken einer Mutter]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute war es mal wieder soweit, ein Besuch beim Kinderarzt stand an! Nix aufregendes, nix spektakuläres, der Zwerg bekam heute seine zweite Impfung. Irgendwie schaffte Frindy es aber auch einen solch gewöhnlichen Kinderarztbesuch zu einem einzigartigen und besonderen Erlebnis sowohl für die Ärztin als auch für mich werden zu lassen. Frindy ist ja unser kleiner<a href="http://www.melanie-wepner.net/besuch-beim-kinderarzt/10/06/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2619" href="http://www.melanie-wepner.net/besuch-beim-kinderarzt/10/06/julian-4/"></a>Heute war es mal wieder soweit, ein Besuch beim Kinderarzt stand an! Nix aufregendes, nix spektakuläres, der Zwerg bekam heute seine zweite <a href="http://www.melanie-wepner.net/impfen-ja-oder-nein/01/01/" target="_blank">Impfung</a>. Irgendwie schaffte Frindy es aber auch einen solch gewöhnlichen Kinderarztbesuch zu einem einzigartigen und besonderen Erlebnis sowohl für die Ärztin als auch für mich werden zu lassen. Frindy ist ja unser kleiner Strahlemann, dafür ist er ja bestens bekannt, egal wer vor ihm steht, der kleine Mann ist immer am Lachen und Flirten. Heute allerdings waren wir uns sicher, dass ihm das Lachen schon noch vergehen wird, denn wer findet es schon lustig gepiekst zu werden? Frindy hingegen scheint da anders zu sein, denn was da passierte wollten wir selbst nicht glauben:</p>
<p><em>Die erste Spritze &#8211; Frindy schaut verwirrt, verzieht aber keine Miene! Tapferes Kerlchen dachten die Ärztin und ich&#8230;</em></p>
<p><em>Die zweite Spritze &#8211; Ärztin setzt die Nadel an, sticht zu und was macht Frindy? Der fängt lauthals an zu lachen, als hätte ihm die Ärztin am Bein gekitzelt</em> </p>
<p>Kaum zu glauben, aber wahr!</p>
<p>Kaum zu glauben aber wahr könnte man allerdings auch von den elend langen Wartezeiten behaupten die man so im Wartezimmer verbringt. Trotz Termin ne geschlagene Stunde!!! Aber ok, so ist das halt, <a href="http://www.sanego.de/Arzt/" target="_blank">gute Ärzte</a> sind gefragt und schließlich will ich ja auch, dass wenn ich dran bin mit meinem Kind, dass die Ärztin sich dann so viel Zeit nimmt wie wir benötigen und nicht nach 5 Minuten weiter muss weil der nächste Patient wartet, ich aber noch offene Fragen habe. Interessant finde ich immer was man da dann so im Wartezimmer beobachten kann. <a href="http://www.leserkreis.de/zeitschriften/index.html?gclid=CJra-f-Wv6QCFQYf3wodEzBKyg" target="_blank">Zeitschriften</a> lesen kann man ja nicht wirklich, denn die sind meist schon fast älter wie man selbst. Bücher sind meist auch nicht vorhanden, es sei denn man steht auf Kinderbücher. Frindy jedenfalls lag zufrieden in seinem <a href="http://www.leserkreis.de/zeitschriften/index.html?gclid=CJra-f-Wv6QCFQYf3wodEzBKyg" target="_blank">MaxiCosi</a> und spielte mit seinem <a href="http://www.fehn.de/robos/robos_popups/popup_S01_4a.html" target="_blank" class="broken_link">Würfel</a>. Die meisten Kinder spielen recht freundlich vor sich hin, ab und zu wird dann auch mal getreten, gebissen und an den Haaren gezogen, so auch heute zwei Mädchen die sich um einen <a href="http://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/7193F354878.html" target="_blank">Puppenwagen</a> stritten. Und was machen die Eltern? Gucken lachend bei zu und finden es auch noch amüsant dass eine bereits ein loses Haarbüschel in der Hand hielt während die andere schrie vor Schmerzen. Kinder müssen das unter sich ausmachen, hörte ich aus der Ecke der Mütter&#8230;</p>
<p>Es gibt aber auch andere Kinder. Süße kleine Mäuse, die von einem Stuhl zum anderen watscheln (mit nem geschätzen Jahr würde ich das nämlich noch nicht als laufen bezeichnen) und Jedem anbieten aus ihrer <a href="http://www.prinzessin-lillifee.de/" target="_blank">Prinzezzin Lillifee</a> Flasche ihren Tee zu probieren. Wie gut dass Ejoy nicht dabei war, der hätte das Angebot nämlich dankend angenommen und erst mal die komplette Flasche abgepumt.</p>
<p>Am faszinierenden fand ich allerdings den Jungen der mir gegenüber saß. Da er nicht wirklich größer war als Ejoy und auch was das Sprechen betrifft nicht viel weiter war in der <a href="http://www.melanie-wepner.net/sprachentwicklung-bei-kindern/09/19/" target="_blank">Entwicklung</a>, schätze ich ihn mal auf höchstens 3 Jahre. Der bekam von dem ganzen Hin und Her im Wartezimmer mal rein gar nichts mit, da er völlig vertieft und fast schon apathisch auf das Display seiner <a href="http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/287023.html" target="_blank">Nintendo DS</a> starrte. Die Mutter, die daneben saß war mit ihrem Handy beschäftigt und bekam ebenfalls nichts mit, so dass die Arzthelferin geschlagene 3 mal den Namen aufrufen musste, bis die zwei endlich mal kapiert haben dass sie dran sind. Dem Jungen kann man es ja nicht mal wirklich verübeln, denn der hätte es wahrscheinlich auch so nicht begriffen.</p>
<p>Ich jedenfalls finde es sehr erschreckend, dass ein dreijähriges Kind bereits so ein Ding besitzt und scheinbar unbegrenzt damit spielen darf. Wahrscheinlich weiß der arme Kerl nicht mal wie es ist mit anderen Kindern zu spielen und Spaß zu haben, da er den ganzen Tag Zuhause vor dem Ding sitzt. Traurig, traurig &#8211; aber wahr.</p>
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		<title>Schweinegrippe-Impfung trotz Schwangerschaft?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_159" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="highslide img_1" href="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2010/01/impfen.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="size-medium wp-image-159 " title="impfen" src="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2010/01/impfen-300x225.jpg" alt="impfen 300x225 Schweinegrippe Impfung trotz Schwangerschaft?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Fotoquelle: DPA</p></div>
<p>Kein Thema wurde in den letzten Monaten so heiß diskutiert wie die Frage ob man sich nun gegen den neuen H1N1-Virus (Schweinegrippe) impfen lassen soll oder nicht. Vor allem für Schwangere und Kleinkinder gibt es nicht genügend bis gar keine Studien darüber ob der Impfstoff, vor allem der Wirkstoffverstärker für diese Gruppen sicher ist. Das Risiko, gerade für Schwangere sei nicht einschätzbar. Die Adjuvantien des Pandemrix-Impfstoff, der hier in Deutschland zugelassen und angewendet wird enthält unter anderem die Quecksilberverbindung Thiomersal oder Haifischextrakt. Alles nun wirklich keine Stoffe, die man in seinem eigenen Körper oder in dem des Kindes haben möchte.</p>
<p>Vor kurzem  beschloss dann unsere Bundesregierung Schwangere mit dem Adjuvant freien Impfstoff impfen zu lassen, den auch die Bundeswehr und Regierungsmitglieder erhalten, angeblich frei von jeglichen größeren Nebenwirkungen.</p>
<p>Für mich stand zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits fest: Impfen gegen die Schweinegrippe? Nein, danke!</p>
<p>Nach Rücksprache mit meinen Ärzten, wurde mir auch nochmals aus Erfahrunswerten, die sie bereits gesammelt haben, bestätigt dass sowohl Kleinkinder als auch Schwangere eine Infektion mit dem H1N1-Virus sehr gut und problemfrei überstehen würden, vorausgesetzt, dass hier keine Vorerkrankungen bekannt sind. Die größte Gefahr, gerade für Kleinkinder ginge von einer gefährlichen Lungenentzündung in Verbindung mit der Schweinegrippe aus, die durch Pneumokokken hervorgerufen wird. <a href="http://www.melanie-wepner.net/impfen-ja-oder-nein/01/2010/" target="_blank">Da Kleinkinder gemäß der Impfempfehlungen der STIKO gegen Pneumokkoken geimpft sein sollen</a>, besteht auch hier nur eine geringe Gefahr für die Kinder nach einer Ansteckung der Schweinegrippe.</p>
<p>Doch wie verhält sich das mit dem Ungeborenen im Leib der Mutter? Durch eine Infektion der Mutter besteht für das Ungeborene kein so großes Risiko, im Gegenteil, es erhält die Antikörper der Mutter und ist auch über die Geburt hinaus gegen den Virus geschützt.</p>
<p>Doch was ist mit den Neugeborenen deren Mütter ihnen keine Antikörper gegen die Schweinegrippe mitgegeben haben? Eine Ansteckung des Säuglings im ersten halben Jahr würde wohl sehr wahrscheinlich tödlich enden, da das Neugeborene noch nicht über das nötige Immunsystem verfügt und die nötigen Antikörper um gegen diesen Virus anzukämpfen. Lässt sich die Mutter hingegen während der Schwangerschaft mit dem Adjuvant freien Impfstoff impfen, so gibt sie ihrem Säugling im Nestschutz auch hier die nötigen Antikörper mit, so dass das Kind im ersten halben Jahr vor einer Ansteckung geschützt ist.</p>
<p>Daher empfehlen Ärzte Schwangeren ausdrücklich die Impfung mit dem Impfstoff speziell für Schwangere ohne Wirkstoffverstärker, nicht nur um die Schwangere vor einer Ansteckung, sondern in erster Linie um das Neugeborene im ersten halben Jahr nach der Geburt vor der Schweinegrippe zu schützen.</p>
<p>Auch ich habe mich heute impfen lassen zum Schutz meines ungebornenen Kindes. Im Gegensatz zu anderen Impfstoffen spürt man diese Impfung gar nicht. Weder ein Brennen während des Einspritzens, noch ein schmerzhaftes Druckgefühl an der Einstichstelle. Wichtig für die Impfung ist, dass man im Moment der Impfung kerngesund ist und keinerlei Beschwerden hat, dann ist nach einem kurzen Pieks alles vorbei.</p>
<p>Dennoch werden wir sehen, was die nächsten Tage mit sich bringen werden, ob ich doch irgendwelche Nebenwirkungen erleide oder Probleme dadurch bekomme. Gerne werde ich Euch auf dem Laufenden halten und darüber berichten, ob und wenn was passiert.</p>
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		<title>Impfen – Ja oder Nein?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 15:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der heutigen Zeit sollte es eigentlich außer Frage stehen, ob man sein Kind gemäß den Empfehlungen der STIKO impfen lässt oder nicht. Während sich hierzulande manche Eltern den &#8220;Luxus&#8221; gönnen sich gegen jegliche Impfungen zu entscheiden, wird in Entwicklungsländern noch immer durch Organisationen wie UNICEF für jeden einzelnen Impfstoff gekämpft. Natürlich muss jeder für<a href="http://www.melanie-wepner.net/impfen-ja-oder-nein/01/01/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide img_3" href="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2010/01/impfausweis.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignleft size-medium wp-image-20" title="Impfausweis" src="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2010/01/impfausweis-300x199.jpg" alt="impfausweis 300x199 Impfen – Ja oder Nein?" width="300" height="199" /></a>In der heutigen Zeit sollte es eigentlich außer Frage stehen, ob man sein Kind gemäß den Empfehlungen der STIKO impfen lässt oder nicht. Während sich hierzulande manche Eltern den &#8220;Luxus&#8221; gönnen sich gegen jegliche Impfungen zu entscheiden, wird in Entwicklungsländern noch immer durch Organisationen wie<a href="http://www.unicef.de/home.html" target="_blank"> UNICEF </a>für jeden einzelnen Impfstoff gekämpft.</p>
<p>Natürlich muss jeder für sich das Risiko/Nutzen-Verhältnis abwägen. So gibt es Impfungen wo die Nebenwirkungen oder auch die Langzeitschäden größer sein können, als die Impfung dem Kind an Nutzen bringt. So beziehen sich so genannte Impfgegner gerne auf<a href="http://www.still-blog.de/impfen/misshandlung-oder-impfschaden-eltern-unter-anklage/" target="_blank"> dramatische Einzelfälle</a>, die außer Diskussion wirklich schlimm sind aber auch mindestens genauso selten. Aber auch hier muss man sich fragen, was ist schlimmer für das Kind? Eine Nebenwirkung die durch falsche Diagnose zu einem Hindernislauf für die Eltern wird, oder eben die Gefahr, dass ein Kind an einer lebensgefährlichen gar tödlichen Krankheit erkrankt, weil die Eltern Angst haben der eine Fall unter 2.000.000 zu werden.</p>
<p>Ich frage mich wahrscheinlich zu Recht, wissen die Eltern eigentlich welch gefährliche Krankheiten hinter den einzelnen Impfungen stecken?</p>
<p>Daher hier die wichtigsten Impfungen einmal im Überblick:</p>
<p><strong>Tetanus (Wundstarkrampf)</strong></p>
<p>ist eine häufig zum Tode führende Infektionskrankheit, die die muskelsteuernden Nervenzellen befällt. Die Sporen des Bakteriums findet man fast überall: in Gartenerde, in Straßenstaub, Sandkästen und auf Kieswegen. Ein kleiner Sturz mit einem aufgeschürften Knie kann bereits eine Tetanus-Infektion zur Folge haben.</p>
<p>Zunächst erscheinen Grippe ähnliche Symptome, meist gefolgt von einer Kiefersperre, über Muskelanspannungen im Rücken, die auf Grund von Überstreckungen zu Wirbelbrüchen führen können bis hin zu Muskelzuckungen in Armen, Beinen, Kehlkopf und dem Zwerchfell. Diese Krämpfe dauern für gewöhnlich 1-2 Minuten und führen bei Nichtbehandlung zum sicheren Tod durch Ersticken.</p>
<p>Gegen Tetanus gibt es keine wirklichen Behandlungsformen, meist hilft nur das großzügige Ausschneiden der Infektionstelle oder die Amputation der betroffenen Gliedmaßen.</p>
<p><strong>Diphtherie</strong></p>
<p>ist eine Infektionskrankheit der oberen Atemwege und wird meist über Tröpfcheninfektionen übertragen. Die Erreger werden über die Blutbahn auch zu anderen Organen wie Herz, Leber und Nieren transportiert, was zu lebensgefährlichen Komplikationen führen kann.</p>
<p>Die Behandlung von Diphtherie ist heute schon mit einem Antitoxin oder Penecillin möglich. 6 Wochen strenge Bettruhe sind nötig um die Gefahr von Herzschädigungen zu minimieren. Bei Verschluss der Atemwege hilft nur noch ein Luftröhrenschnitt.</p>
<p><strong>Pertussis (Keuchhusten)</strong></p>
<p>ist eine hochansteckende Infektionskrankheit die sich anfangs durch einen harmlosen Husten äußert und zu anfallsartigen Hustenattacken führt. Bei Säuglingen und Kleinkindern können diese Hustenanfälle zu tödlichen Atemstillständen führen. Im weiteren Verlauf der Krankheit nehmen die Symptome ab. Eine Behandlung mit Antibiotikum ist allerdings nur im Anfangsstadium möglich.</p>
<p><strong>Poliomyelitis</strong></p>
<p>ist eine von Viren hervorgerufene Infektonskrankheit die die Nervenzellen des Rückenmarks befallen und dadurch zu bleibenden Lähmungserscheinungen sogar bis zum Tode führen kann. Es gibt keine Therapiemöglichkeiten gegen die Krankheit und sie wird daher mit symptomatischen Maßnahmen wie Bettruhe behandelt. Circa 2 Jahre nach akuter Erkrankung kann durch intensive Krankengymnastik eine Verbesserung der Bewegungsmöglichkeit erwartet werden.</p>
<p><strong>Hib (Haemophilus influenzae b)</strong></p>
<p>ist ein Virus der verschiedene Infektionskrankeiten im Nasenrachenraum, Bronchitis, Mittelohrentzündungen, Lungenentzündung bis hin zu Meningitis hervorrufen kann. Einige Stämme des Virus sind gegen bekannte Antibiotikas resistent, was eine Behandlung unmöglich macht. Die Todesrate bei einer unbehandelten Infektion liegt bei 60-90%.</p>
<p>Etwa 5% aller Kinder die an einer durch Hib hervorgerufenen Hirnhautentzündung erkrankt sind, sind selbst nach erfolgreicher Behandlung körperlich und geistig schwerstbehindert.</p>
<p><strong>Hepatitis B</strong></p>
<p>ist eine durch Übertragung von Körperflüssigkeiten ansteckende Infektionskrankheit der Leber, sie kann akut oder auch chronisch verlaufen und ist weltweit die am häufigsten verbreitete Virusinfektion. Sie ist zudem die häufigste Ursache für Erkrankungen wie Leberzirrose oder eines Leberzellkarzinoms. Eine Therapie einer chronischen Hepatitis ist nur eingeschränkt möglich.</p>
<p><strong>Pneumokokken</strong></p>
<p>sind Bakterien die eine lebensgefährliche Lungenentzündung hervorrufen. In Deutschland sterben jährlich ca. 75.000 Menschen an einer solchen Lungenentzündung. 50% dieser Todesfälle treten trotz Behandlung mit Antibiotika in den ersten 48 Stunden auf. Weltweit sterben jedes Jahr in etwa 825.000 Kinder an einer Pneumokokkeninfektion.</p>
<p><strong>Meningokokken</strong></p>
<p>rufen Meningitis hervor von leichten Erkrankungen mit spontaner Heilung bis hin zu akuten Erkrankungen die trotz Behandlung in wenigen Stunden zum Tod führt. 40% aller erkrankten Patienten sind Kinder unter 4 Jahren, am häufigsten betroffen sind allerdings Säuglinge im ersten Lebensjahr.</p>
<p><strong>MMR (Masern, Mumps, Röteln)</strong></p>
<p><strong>Masern &#8211; </strong>ist eine Infektionskrankeit die neben den bekannten roten Flecken auch Fieber und einen erheblich geschwächten Allgemeinzustand hervorruft. Außerdem kann es zu lebensbedrohlichen Lungen- und Hirnhautentzündungen kommen</p>
<p><strong>Mumps</strong> &#8211; ist eine Infektionskrankheit die die Speicheldrüsen und andere Organe befällt. Häufige Komplikationen sind auch hier Hirnhautentzündungen sowie bei Jungs Hodenentzündungen die zur Unfruchtbarkeit führen können.</p>
<p><strong>Röteln</strong> &#8211; ist eine Infektionskrankheit, die zu Hautrötungen, Fieber und Lymphknotenschwellungen führt. Gefährlich sind Röteln vor allem in der Schwangerschaft, da diese zu schweren Schädigungen und Missbildungen beim Ungebohrenen führen können.</p>
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