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	<title>GedankenMüll &#187; Kaiserschnitt</title>
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		<title>Runter mit den Pfunden</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 12:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geburt meines 2. Sohnes ist nun fast 3 Wochen her und dennoch passt mir zur Zeit nur meine Kleidung aus der Schwangerschaft. Um die Schwangerschaftsmode nun endgültig in der Versenkung verschwinden zu lassen habe ich mich nun entschieden langsam aber sicher meine überflüssigen Pfunde zu bekämpfen. Doch wie stellt man das am besten an<a href="http://www.melanie-wepner.net/runter-mit-den-pfunden/05/03/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geburt meines 2. Sohnes ist nun fast 3 Wochen her und dennoch passt mir zur Zeit nur meine Kleidung aus der Schwangerschaft. Um die <a href="http://www.neckermann.de/damenmode/umstandsmode/schwangerschaftsmode/" target="_blank">Schwangerschaftsmode</a> nun endgültig in der Versenkung verschwinden zu lassen habe ich mich nun entschieden langsam aber sicher meine überflüssigen Pfunde zu bekämpfen. Doch wie stellt man das am besten an so kurz nach dem 2. Kaiserschnitt, man soll sich ja noch schonen, damit die Narbe schön verheilt und überhaupt ist die ersten Wochen nach der <a href="http://www.sectio.de/" target="_blank">Sectio</a> erst mal körperliche Schonung angesagt.</p>
<p>Die letzten Tage habe ich einfach nur auf Bewegung gesetzt, langsam aber konsequent. Da alleine spazieren gehen keinen Spaß macht und man dann vielleicht doch nicht so zügig maschiert wie man es sich vielleicht vorgenommen hat habe ich meine zwei Hunde nach langer Zeit mal wieder selbst ausgeführt (in den letzten Wochen war hierfür ausschließlich mein Mann zuständig). Ja und da ich mich ja noch nicht überlasten will, bin ich einzeln mit den Jungs gegangen, was pro Hund jeweils ne halbe Stunde insgesamt 1 Stunde zügigen Fußmarsch ergibt, der nicht nur gut tut, sondern auch effizient zu sein scheint, denn ohne Gürtel fangen die Hosen bereits an zu rutschen.</p>
<p>Nun gut, heute habe ich mich zum ersten Mal wieder auf die Waage gestellt und war überrascht wie nah ich mich doch schon an meinem Wunschgewicht befinde. Mein Ziel war es 6 Monate nach der Geburt meines Sohnes einen <a href="http://www.bmi-club.de/bmi-body-mass-index-de.html" target="_self">BMI</a> von 20 und mein altes Körpergewicht von 55kg wieder zu erreichen. Tatsächlich habe ich damit gar nicht so viel Arbeit vor mir, da ich bereits heute bei einem BMI von 21,52 und einem Gewicht von 58,6 kg angelangt bin.</p>
<p>Dank meiner<a href="http://www.flimmerkisten.de/tag/wii" target="_blank"> Wii</a> und dem dazugehörigen<a href="http://www.chip.de/artikel/Nintendo-Wii-Fit-mit-Balance-Board-Praxis-Test_31528674.html" target="_blank"> Balanceboard</a> werde ich das Ganze nun im Auge behalten und anfangen &#8220;sanft&#8221; mit der Wii zu trainieren, kombiniert mit den täglichen Spaziergängen und den Unternehmungen die ich täglich mit meinen Söhnen habe werde ich wohl viel schneller als vorgenommen mein Ziel erreichen und das ohne <a href="http://de.woobby.com/result/show/4078-Ungesunde-Diaeten-auf-die-man-lieber-verzichten-sollte" target="_blank">ungesunden Diäten</a> zum Opfer zu fallen.</p>
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		<title>Bin da&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 20:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; Ich habe am 13.04.2010 um 13:24 Uhr das Licht der Welt erblickt. Ich bin 50cm groß und 3700g leicht/schwer &#8211; und topfit, die Mama ebenso. Und so sehe ich aus:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; </p>
<p>Ich habe am 13.04.2010 um 13:24 Uhr das Licht der Welt erblickt.</p>
<p>Ich bin 50cm groß und 3700g leicht/schwer &#8211; und topfit, die Mama ebenso.</p>
<p>Und so sehe ich aus:</p>
<div id="attachment_68" class="wp-caption aligncenter" style="width: 220px"><p class="wp-caption-text">Mein erstes Foto</p></div>
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		<title>Noch 5 Tage</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 20:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und das Fragezeichen hinter &#8220;wie lange halte ich das noch aus&#8221; wird immer größer und dicker. Sowohl die Nächte, als auch die Tage werden immer beschwerlicher. Bei meinem ersten Sohn war das alles nicht so anstrengend, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass ich während meiner ersten Schwangerschaft kein Kleinkind zu Hause hatte, was mich<a href="http://www.melanie-wepner.net/noch-5-tage/04/08/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und das Fragezeichen hinter &#8220;wie lange halte ich das noch aus&#8221; wird immer größer und dicker. Sowohl die Nächte, als auch die Tage werden immer beschwerlicher. Bei meinem ersten Sohn war das alles nicht so anstrengend, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass ich während meiner ersten Schwangerschaft kein Kleinkind zu Hause hatte, was mich zusätzlich auf Trab hielt. Aber das allein ist es nicht, diesmal ist echt alles anders! Die Schwangerschaft war im Gegensatz zur Ersten völlig Komplikationsfrei, dafür ist sie nun aber gegen Ende hin körperlich unheimlich beschwerlich. Das war beim letzten Mal nicht so, oder ich kann mich vielleicht nur nicht mehr daran erinnern.</p>
<p>5 Tage sind es nun noch, bis ich erlöst werde. 5 Tage die angeblich so schnell vergehen, jedenfalls bekomm ich das aus allen Richtungen zu hören. Ich wünschte ich hätte diese 5 Tage schon hinter mir, nicht dass dann mit zwei kleinen Kindern nicht auch eine harte Zeit auf mich zukommt, auch körperlich werde ich nach dem Kasiserschnitt erst mal zurückstecken müssen, aber es kann sich wahrscheinlich kaum einer vorstellen wie froh ich bin wenn diese Schwangerschaft ENDLICH vorbei ist.</p>
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		<title>Noch 6 Tage</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und mir kommt so langsam das Grauen! Letzte Nacht konnte ich mal so rein gar nicht schlafen. Egal wie ich mich hinlegte, es war einfach super ungemütlich. Hinzu kamen ständig total nervige Wehen und der ständige Drang auf Toilette zu müssen&#8230; Heute geht es mir dementsprechend sehr bescheiden, ich weiß nicht ob es an letzter<a href="http://www.melanie-wepner.net/noch-6-tage/04/07/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und mir kommt so langsam das Grauen! Letzte Nacht konnte ich mal so rein gar nicht schlafen. Egal wie ich mich hinlegte, es war einfach super ungemütlich. Hinzu kamen ständig total nervige Wehen und der ständige Drang auf Toilette zu müssen&#8230; Heute geht es mir dementsprechend sehr bescheiden, ich weiß nicht ob es an letzter Nacht liegt, oder woran auch immer, aber ich kann weder sitzen noch stehen und am allerwenigsten laufen. Bei jedem Schritt tut mir alles weh. Ich dachte erst ein Spaziergang mit dem Buzzl würde mir gut tun, es war auch herrlich, die Sonnenstrahlen mit ihm zu genießen. Aber seitdem bin ich körperlich fix und fertig, es war einfach zu viel für mich.</p>
<p>Zudem habe ich heute ein schönes Geschenk-Paket aus dem Krankenhaus mitnehmen dürfen. Ich dachte ja ich müsse nur zur Blutabnahme hin, was ja schon schlimm genug für mich ist&#8230; Aber nein, ich habe noch ganz tolle Hausaufgaben für den Abend vor dem Kaiserschnitt mitbekommen: eine Trombose-Spritze, die ich mir selbst ins Bein hauen darf (ganz klasse, bin wirklich begeistert) und zum anderen einen Einlauf (HIIIIIIILFFFFFEEEEEE) zum selber machen. Allein bei dem Gedanken daran wird es mir echt ganz anders. Ich bin in meiner Beweglichkeit mittlerweile so enorm eingeschränkt, dass es mir schon schwerfällt mich nach dem Toilettengang zu säubern (sorry für das Thema und meine Offenheit, aber es beschäftigt mich nun mal) wie um Himmels Willen soll ich mir da selbst einen Einlauf machen??? Wer jetzt sagt: Ey, du hast doch n Mann! Sorry, aber es gibt Dinge im Leben, die man echt mit niemandem teile möchte und am allerwenigsten mit seinem eigenen Mann&#8230;</p>
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		<title>Schicksal spielen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 22:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Desto näher der Tag rückt an dem ich meinen zweiten Sohn per Kaiserschnitt zur Welt bringen werde, desto mehr Gedanken mache ich mir über seine Zukunft und sein Schicksal. Im Normalfall ist es ja so, dass sich ein Kind dann auf den Weg macht, wenn es soweit ist, nicht früher und nicht später. Die Eltern<a href="http://www.melanie-wepner.net/schicksal-spielen/03/30/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Desto näher der Tag rückt an dem ich meinen zweiten Sohn per Kaiserschnitt zur Welt bringen werde, desto mehr Gedanken mache ich mir über seine Zukunft und sein Schicksal. Im Normalfall ist es ja so, dass sich ein Kind dann auf den Weg macht, wenn es soweit ist, nicht früher und nicht später. Die Eltern bzw. die Mutter hat keinen Einfluss auf den Geburtstermin, auch wenn dieser vorher rechnerisch ermittelt wird. Bei einem Kaiserschnitt ist das allerdings anders, nicht nur der Geburtstag des Kindes steht schon vorher fest, sondern im Groben sogar die Uhrzeit. Irgendwie finde ich das schon extrem markaber über den Geburtstag seines Kindes entscheiden und diesen mitbestimmen zu können, immerhin hat ein Mensch seinen Geburtstag sein Leben lang und wurde dann nicht durch das Schicksal, sondern durch Ärzte und die eigenen Eltern bestimmt.</p>
<p>Mag man Astrologen und Horoskopen Glauben schenken, so ist das ganze Leben vom Geburtstermin bestimmt. Die Sternzeichen und Aszendenten prägen den Charakter und das komplette Wesen des Menschen. Heute ist es nicht mehr nur ausschlaggebend in welchem Monat man Geburtstag hat, nein, auch Tag, Uhrzeit und sogar Geburtsort prägen das Horoskop und somit das Schicksal eines jeden Menschen.</p>
<p>Plane ich also einen Kaiserschnitt und somit den Geburtszeitpunkt und Ort meines Kindes, spiel ich dann etwa Schicksal? Bestimmt meine Entscheidung das Schicksal und die Zukunft meines Kindes? Bin ich für bestimmte Charakterzüge meines Kindes verantwortlich nur weil ich mich vielleicht für den falschen Tag, den falschen Zeitpunkt entschieden habe? Hängt der Erfolg und das Glück meines Kindes wirklich von meiner Entscheidung ab? Oder sind das alles nur Hirngespinste und Horoskope sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben wurden?</p>
<p>Manchmal ist es wahrscheinlich besser wenn man die Antworten auf manche Fragen nicht kennt, dennoch finde ich es in irgendéiner Art beängstigend über einen so wichtigen Tag im Leben eines Menschen mitentscheiden zu können, nämlich über seinen Geburtstag, den er jedes Jahr feiern wird!</p>
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		<title>Geburt auf Bestellung</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; oder aber auch als geplanter Kaiserschnitt bekannt! Für viele werdende Eltern ist es schon fast eine Selbstverständlichkeit die Geburt des eigenen Kindes vorab mit dem Terminkalender zu planen und den passendsten Zeitpunkt zu finden um das Kind per Kaiserschitt zu holen. Sei es die Einfühung des Elterngeldes gewesen zum Jahreswechsel 2006 / 2007, noch<a href="http://www.melanie-wepner.net/geburt-auf-bestellung/02/17/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; oder aber auch als geplanter Kaiserschnitt bekannt! Für viele werdende Eltern ist es schon fast eine Selbstverständlichkeit die Geburt des eigenen Kindes vorab mit dem Terminkalender zu planen und den passendsten Zeitpunkt zu finden um das Kind per Kaiserschitt zu holen. Sei es die Einfühung des Elterngeldes gewesen zum Jahreswechsel 2006 / 2007, noch schnell das Kind geholt dass man in die Regelung des alten Erziehungsgeld fällt oder auch andere moralisch sehr anstößige Gründe.</strong></p>
<p>Für mich war es immer sehr fraglich und undenkbar die Geburt eines Kindes zu planen und es einfach auf  Teufel komm raus zu holen. Nach der<a href="http://www.melanie-wepner.net/kaiserschnitt-nach-einleitung/01/2010/" target="_blank"> &#8220;traumatischen&#8221; Geburt </a>meines Sohnes allerdings hat sich meine Meinung zum Thema etwas geändert, denn wenn alle Bemühungen, alle Schmerzen, alle Anstrengungen mehr oder minder umsonst waren und die Geburt dennoch im Kaiserschnitt endete fängt man an sich zu fragen, ob man so ein Erlebnis nochmal durchstehen möchte, oder ob man nicht besser gleich die Flinte ins Korn wirft und sich für einen Kaiserschnitt entscheidet, auch wenn eine medizinische Indikation dafür nicht wirklich und zu 100% gegeben ist.</p>
<p>So verläuft meine derzeitige Schwangerschaft bis auf Kleinigkeiten absolut komplikationslos und vorbildlich, einer Spontangeburt sollte eigentlich nichts im Wege stehen und dennoch kommen ein paar Faktoren zusammen, die mich an dem Versuch es nochmal zu probieren zweifeln lassen&#8230; Mein erster Kaiserschnitt ist nicht mal 2 Jahre her, eine Einleitung der Wehen oder auch ein unterstützender Wehentropf während der Geburt wird somit nicht empfohlen, die Tatsache des Gestationsdiabetes aber spätestens zum errechneten Termin nach einer Einleitung schreit. Dazu kommt ein sehr enges Becken, was selbst einen humanen Kopfumfang von 35cm eher nicht durchlassen wird, die regelmäßige Einnahme von medizinischem hochdosierten Magnesium um meine Krampfanfälle im Zaum zu halten, was nicht gerade förderlich für Wehen ist und die Tatsache dass schon die erste Geburt in einem Geburtsstillstand endete. Alles Dinge, die einen immerhin über einen geplanten Kaiserschnitt nachdenken lassen um einem weiteren Geburtstrauma zu entgehen.</p>
<p>Das ganze ist dann noch gepaart mit der beruflichen Selbstständigkeit, dem Unwissen ob man eine angefragte Veranstaltung annehmen kann oder absagen muss, da sie um den Zeitpunkt des errechneten Termins liegt&#8230;. Fragen über Fragen die mich zum dem Entschluss gebracht haben einen Kaiserschnitt diesmal fest zu planen mit einem Rest an Hoffnung, dass sich der Zwerg vielleicht doch früher auf den Weg macht und dadurch die Chancen auf eine Spontangeburt etwas höher sind.</p>
<p>Allen die sich ebenfalls die Frage stellen Kaiserschnitt ja oder nein, möchte ich mit auf den Weg geben, dass man die Entscheidung nur für sich alleine treffen kann und sich da auch von nichts und niemandem beeinflussen lassen sollte. Dennoch ist ein Kaiserschnitt zwar auch eine Form der Geburt, aber vor allem eine Operation, die Risiken mit sich bringt, was man keinesfalls vergessen sollte.</p>
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		<title>Anti-D-Prophylaxe</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 20:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute fand beim Frauenarzt mein 3. großes Ultraschallscreening statt und was soll ich sagen, bei mir ist alles in bester Ordnung! Meine Maße sind zeitgerecht und super vorbildlich: BPD 80, KU 283, AU 261 und FL 57! Wie es sich gehört habe ich mich auch wieder schön in Schädellage gedreht und meine Plazenta weist einen<a href="http://www.melanie-wepner.net/anti-d-prophylaxe/02/15/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand beim Frauenarzt mein 3. großes Ultraschallscreening statt und was soll ich sagen, bei mir ist alles in bester Ordnung!</p>
<p>Meine Maße sind zeitgerecht und super vorbildlich: BPD 80, KU 283, AU 261 und FL 57! Wie es sich gehört habe ich mich auch wieder schön in Schädellage gedreht und meine Plazenta weist einen Grannum Grad 1 auf, was für diese Zeit der Schwangerschaft aber völlig normal ist.</p>
<p>Der Doc und Mama haben sich heute über einen Kaiserschnitt unterhalten, da die Chancen und die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf natürlichem Wege zur Welt komme nicht so groß sind&#8230; naja, warten wir mal ab, da hab ich ja schließlich auch noch ein Wörtchen mit zu reden.</p>
<p>Zu guter letzt hat Mama noch ihre Anti-D-Prophylaxe bekommen und sich wieder tierisch angestellt wegen der Spritze&#8230; ich hab davon allerdings gar nicht mitbekommen <img src='http://www.melanie-wepner.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Anti D Prophylaxe" class='wp-smiley' title="Anti D Prophylaxe" /> </p>
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		<title>Kaiserschnitt nach Einleitung</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 20:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem während meiner Schwangerschaft in der 35. Woche eine Oligohydramnie und zunächst ein Plazenta Grannum Grad 2, später dann Grad 3 festgestellt wurden, entschied man die Geburt meines Sohnes in der 39. Woche einzuleiten, da das Wohl meines Kindes in meinem Bauch nicht mehr gewährleistet war. So vereinbarrten wir direkt einen Termin in der Entbindungsklinik<a href="http://www.melanie-wepner.net/kaiserschnitt-nach-einleitung/01/02/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide img_2" href="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2010/01/melanie_leon.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignleft size-medium wp-image-91" title="mamamitkind" src="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2010/01/melanie_leon-225x300.jpg" alt="melanie leon 225x300 Kaiserschnitt nach Einleitung" width="225" height="300" /></a>Nachdem während meiner Schwangerschaft in der 35. Woche eine Oligohydramnie und zunächst ein Plazenta Grannum Grad 2, später dann Grad 3 festgestellt wurden, entschied man die Geburt meines Sohnes in der 39. Woche einzuleiten, da das Wohl meines Kindes in meinem Bauch nicht mehr gewährleistet war. So vereinbarrten wir direkt einen Termin in der Entbindungsklinik und der Marathon konnte losgehen.</p>
<p>Als ich um <strong>08:00 Uhr</strong> im Krankenhaus und im Kreissaal ankam wurde ich zunächst nochmal für 30 Minuten ans CTG gehängt. Wehen wurden auch an diesem Morgen, wie auch schon in den Tagen zuvor nicht aufgezeichnet. Der Herzschlag meines Sohnes war sehr vorbildlich und auch ansonsten schien es ihm gut zu gehen. Anschließend wurde noch ein Ultraschall gemacht und ich wurde vaginal untersucht. Zwar war der Muttermund schon etwas weich, aber ansonsten hatte sich bei mir noch nichts getan.</p>
<p>Um <strong>09:00 Uhr</strong> begann dann die Ärztin mit der Einleitung indem sie mir ein spezielles Wehengel vaginal vor den Muttermund legte und einmassierte. Vorab erklärte sie mir, dass dies ein wenig brennen könnte und viele Frauen es als unangenehm empfänden. Ich hingegen empfand das genaue Gegenteil, eher ein wohliges, warmes Gefühl find an sich in meinem Unterbauch breit zu machen. Da dies mein erstes Kind war und somit auch meine erste Geburt, und ich mich zudem noch vor dem errechneten Entbindungstermin befand, klärte mich die Ärztin darüber aus, dass es gerne mal 2-3 Tage dauern könne bis so eine Einleitung anschlägt und wir das Prozedere gegebenfalls am Nachmittag nochmals wiederholen werden.</p>
<p>Direkt im Anschluss an die Einleitung wurde erneut ein CTG gemacht um den aktuellen Stand zu prüfen und siehe da, es waren tatsächlich schon Wehen, zwar schwache aber dennoch regelmäßige, zu erkennen. Auch beim Abtasten des Muttermundes stellte die Hebamme fest, dass dieser bereits fingerdurchlässig sei. Dies schien ein gutes Zeichen dafür zu sein, dass das Gel wohl schon wirken würde und ich solle mich mal darauf einstellen, dass ich noch am selben Tag mein Kind zur Welt bringen könnte. Das nächste CTG wurde für 13:30 angesetzt.</p>
<p>In der Zwischenzeit bezog ich mein Zimmer auf der Wöchnerinnenstation und machte es mir nochmal für eine Weile im Bett gemütlich, da mir die Hebammen und Schwestern empfohlen haben mich noch so viel wie möglich vor der Geburt auszuruhen. Pünktlich zum Mittagessen um <strong>12:00 Uhr</strong> wurde ich dann von einem sehr unangenehmen Ziehen im Unterbauch und im Rücken geweckt. Da dieser Schmerz auch enorm auf meinen Enddarm drückte konnte ich nicht sicher sagen ob es nun Wehen sind, oder ob ich vielleicht nur auf Toilette musste. Ich versuchte es zunächst mit einem Toilettengang, doch der blieb erfolglos. Also begab ich mich sicherheitshalber wieder in den Kreissaal, denn ich wollte ja schließlich nicht zu spät zu meiner ersten Geburt kommen.</p>
<p>Als ich dann um <strong>13:00 Uhr</strong> erneut am CTG hing hatten wir Gewissheit, es waren tatsächlich Wehen. Die Abstände zwischen den einzelnen Wehen müssten allerdings noch um einiges kürzer werden und ich solle anfangen auf die Uhr zu schauen um die Wehenabstände zu messen. Auch am Muttermund hatte sich wieder ein klein wenig was getan, er war wieder etwas weiter geöffnet als beim letzten Abtasten. Gegen das Drücken auf meinen Enddarm bot mir die Hebamme einen Einlauf an, den ich aber erst mal ablehnte. Sie gab mir noch ein homeopathisches Mittelchen mit um mir die nächsten Stunden etwas angenehmer zu gestalten.</p>
<p>Nach einem kurzen Spaziergang im Park mit meinem Mann versuchte ich mich nochmal aufs Ohr zu hauen und ein wenig zu schlafen. Nach kurzer Zeit wurden meine Schmerzen allerdings so enorm, dass ich nicht mehr liegen konnte, nicht mehr sitzen, geschweigedenn stehen oder laufen. Ich schaute auf die Uhr um die Abstände zu messen und die Spitzen ließen sich ca. 2 Minuten Zeit. Aber auch die 2 Minuten zwischen den Schmerzspitzen waren schon enorm so dass ich mich wirklich kaum fortbewegen konnte. Somit rief ich eine Schwester die mich in den Kreissaal zurückbegleitete.</p>
<p>Gegen <strong>14:00 Uhr</strong> hing ich also wieder am CTG, die Abstände der Wehen waren nun OK. Diesmal saß ich zum CTG auf einem Gymnastikball um mit dem Becken kreisen zu können in der Hoffnung, dass die sanften Bewegungen die Schmerzen etwas zurücknehmen. Doch leider half das bei mir gar nicht und mir blieb schon jetzt nichts mehr anderes übrig als die Wehen versuchen zu veratmen, ausatmen ohne dementsprechendes Stöhnen war während der Spitzen schon gar nicht mehr möglich. Mein Muttermund hatte sich in der Zwischenzeit auf 2cm geöffnet, was im Vergleich zu den Wehen noch nicht viel war und es würde sich wohl noch eine Weile hinziehen.</p>
<p>Während die Hebamme mein Bett aus meinem Zimmer holen ließ, da sie mich jetzt zur regelmäßigen Beobachtung im Kreissaal haben wollten durfte ich mich erst mal umziehen, die Schwestern brachten mir ein total sexy Engelshemdchen und ein Netzhöschen. Da ich absolut keine PDA wollte bot mir die Hebamme an ein Schmerzmittel zu spritzen, damit die Spitzen etwas erträglicher würden. Das machten wir dann auch.</p>
<p>Damit mein Kleiner in eine bessere Position rutschen konnte, er hatte sich nämlich mit dem Köpfchen über die Symphyse geschoben, stellte die Hebamme meine Bettlehne hoch, damit ich mich aufs Bett knien und mit dem Oberkörper über die Bettlehne stützen konnte. Meine Schmerzen waren zwischenzeitlich so unerträglich geworden, trotz Schmerzmittel, dass aus dem Stöhnen bereits eher ein Schreien wurde oder besser gesagt ein sehr lautes Muhes. Ich bat die Hebamme meinen Mann anzurufen, da ich jetzt nicht mehr allein sein wollte.</p>
<p>Auf die Frage meines Mannes wie lange es denn jetzt in etwa noch dauern würde bis das Kind dann endgültig kommt, da ich bereits ziemlich mit den Schmerzen zu kämpfen hatte, erklärte uns die Hebamme, dass sich das gerne mal noch 8-10 Stunden hinziehen könne, da sich mein Muttermund nur sehr langsam öffne. Wir entschieden uns dann gemeinsam doch für eine PDA, da ich wohl 10 Stunden unter solch starken Schmerzen nur schwer aushalten würde.</p>
<p>Um <strong>16:00 Uhr</strong> kam eine Narkoseärztin zu mir und bereitete mich zusammen mit der Hebamme auf die PDA vor. Zunächst musste ich mich aufrecht hinsetzen und einen Katzenbuckel machen. Die Ärztin spritzte mir eine örtliche Betäubung an der Stelle wo sie die PDA setzen würde und desinfizierte meinen Rücken. Dank meines Hohlkreuzes war es für die Narkoseärztin leider nicht so einfach die richtige Einstichstelle zu finden, sie stoß immer wieder auf Knochen. Gleichzeitig spritzte mir die Hebamme bei jeder herankommenden Wehe einen Wehenblocker, da ich ganz still sitzen musste was unter Schmerzen nur sehr schwer möglich war. Nach geschlagenen 45 Minuten saß die PDA dann endlich und es konnte weiter gehen.</p>
<p>Gegen <strong>18:00 Uhr</strong> musste die Narkoseärztin dann allerdings noch ein zweites Mal zu mir kommen, da sich schon nach kurzer Zeit rausstelltem dass die PDA nur einseitig wirkte. Diese einseitigen Schmerzen, vergleichbar mit den Schmerzen bei einem Blindarmdurchbruch waren fast noch unangenehmer wie die Schmerzen vorher. Daher zog die Ärztin den Schlauch wieder ein Stückchen raus, damit sich das Schmerzmittel besser verteilen und auf beiden Seiten am Knochen vorbeifließen konnte. Im selben Atemzug hängte mich die Hebamme an einen Wehentropf um die Geburt schneller voranzutreiben.</p>
<p>Um <strong>19:00 Uhr</strong> war mein Muttermund beim Abtasten 4cm geöffnet, ich schaffte also ganze 2cm in 5 Stunden, was nicht gerade viel ist. Hinzu kam, dass seit dem letzten Besuch der Narkoseärztin die PDA gar nicht mehr wirkte und die Wehen durch den Wehentropf zu einem wirklich unerträglichen Schauspiel wurden. Es gab zwischen den Spitzen fast keinerlei Erholungsphasen mehr, die Wehen die auf dem CTG aufgezeichnet wurden befanden sich durchgehend oben und machten nur kurze und ganz kleine Schlenker nach unten, so dass ich aus dem Schreien schon gar nicht  mehr rauskam. Da im OP nebenan gerade ein Kaiserschnitt stattfand, waren auch alle Narkoseärzte der Station im Einsatz, so dass im Moment keine Zeit war um nochmals nach meiner PDA zu schauen. Die Hebamme tauschte dann den Wehentropf gegen einen Wehen hemmenden Tropf, doch auch dessen Wirkung ließ auf sich warten. Ich merkte zwar wieder kurze Erholungspausen zwischen den Wehenspitzen aber die Schmerzen wurden nicht geringer.</p>
<p>Gegen <strong>21:00</strong> kam dann endlich wieder ein Narkosearzt zu mir um mir die PDA komplett neu zu setzen. Doch auch er scheiterte an meinem Hohlkreutz. Nach wiederum geschlagene 45 Minuten holte dieser dann den Chefarzt der Narkose hinzu, der dann die PDA innerhalb von Sekunden plazierte.</p>
<p>Da die PDA nun endlich wirkte und mein Muttermund noch immer erst bei 6cm lag hängte die Hebamme mich um <strong>22:00</strong> uhr wieder an einen Wehentropf. Zwischenzeitlich war der Schleimpfropf abgegangen und die Fruchtblase geplatzt. Auf dem CTG war schön zu erkennen, dass die Wehen wieder mal keinerlei Pausen machten und sich kontinuirlich oben befanden. Doch nun konnt ich mich ein wenig entspannen, denn durch die PDA spürte ich keine Schmerzen mehr.</p>
<p>So vergingen die nächsten Stunden, ich völligst erschöpft von den letzten Stunden und mittlerweile nur noch in einer Art Trancezustans. Ich nahm wieder die knieende Position vom Nachmittag auf dem Bett ein und kreiste langsam mit dem Becken um meinen Kleinen noch tiefer ins Becken zu schieben. Die Hebamme schaute regelmäßig nach mir und dem Muttermund, der sich scheinbar ebenfalls eine Pause gönnte.</p>
<p>Mittlerweile war es <strong>02:00 Uhr</strong> nachts. Seit 4 Stunden hatte sich bereits nichts mehr am Muttermund getan, er war bei 6cm stehen geblieben. Die Hebamme holte eine Ärztin dazu, da mein Kleiner nun auch nervös auf die Wehen reagierte und sein Herzschlag unregelmäßig wurde. Die Entscheidung der Ärztin stand schnell fest und auch wir waren damit einverstanden zum Wohle unseres Kindes: Kaiserschnitt auf Grund von Geburtsstillstand!</p>
<p>Die Hebamme und der Narkosearzt bereiteten mich nun auf den Kaiserschnitt vor und erklärten mir alles genaustens, während mein Mann sich für den OP umzog. Die PDA wurde hochgespritzt, so dass ich unterhalb der Brüste eigentlich gar nichts mehr spürte. Außerdem erhielt ich einen kleinen &#8220;Schnaps&#8221; zur Regulierung der Magensäure. Danach wurde ich auf den OP Tisch verlegt, meine Arme wurden rechts und links festgebunden und ich wurde mit OP-Tüchern abgehängt, dass ich zwar alles hören aber nichts mehr sehen konnte.</p>
<p>Die OP selbst konnte nun beginnen. Der Schnitt selbst fühlte sich irgendwie witzig an, so als on jemand mit einer Feder über den Unterbauch streichen würde. Danach ruckelte es heftigst am Tisch und ich hatte das Gefühl als würde man mir ein Vakuum aus dem Bauch ziehen. Im nächsten Moment glaubte ich die Ärzte würden sich mit ihrem kompletten Körpergewicht auf mich schmeißen, schon irgendwie merkwürdig. Dann wieder ein ruckeln, ein ziehen und dann ein &#8220;Schrei&#8221;! Es war <strong>02:40 Uhr</strong>, endlich war er da unser kleiner Liebling und mir kamen wie wahrscheinlich jeder Mutter die Tränen vor Erleichterung und Freude. &#8220;Nun kleiner Ejoy, kannst du die Nabelschnurr aber loslassen!&#8221; hörte ich die Ärztin sagen. Sie zeigten uns den kleinen Mann kurz und dann wurde er auch schon gemeinsam mit meinem Mann de Kinderärzten übergeben. Während diese mein kind untersuchten machten sich die Ärzte an die Arbeit mich wieder zuzunähen. Um mich herum wurde es allerdings sehr plötzlich eisig kalt. Ich zitterte und frohr und mein Kreislauf war kurz davor komplett zu kollabieren. Das Zittern wurde so enorm, dass es schwierig wurde für die Ärzte mich zu nähen. Der Narkosearzt setzte mir eine Spritze nach der anderen um mich bei Bewusstsein zu halten. Mir wurde schlecht, ich hatte das gefühl mich übergeben zu müssen. Sie brachten mir meinen Kleinen Ejoy nochmals kurz bevor sie ihn auf die Säuglinsintensivstation verlegten.</p>
<p>Mittlerweile war es <strong>04.00 Uhr</strong> als sie mich zur Stabilisierung und Beobachtung zurück in den Kreissaal schoben.</p>
<p>Fast 18 Stunden dauerte also meine erste Geburt (9 Stunden lang unter unerträglichen Schmerzen) die dann doch in einem Kaiserschnitt endete.</p>
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		<title>Durch die Hölle – Säuglingsintensivstation</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 22:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken einer Mutter]]></category>
		<category><![CDATA[Frühchen]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
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		<category><![CDATA[Kinderklinik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ständig sieht man Berichte darüber im Fernsehen, Berichte über das Leben auf einer Säuglingsintensivstation. Über das Bangen und Hoffen der Eltern. Über die Ängste. Über deren Hilflosigkeit. Nichts muss schlimmer sein, als das frisch geborene Leben, das eigene Fleisch und Blut, das eigene kleine Baby zu sehen wie es an Schläuchen und Kabeln hängt gepaart<a href="http://www.melanie-wepner.net/durch-die-holle-sauglingsintensivstation/10/08/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ständig sieht man Berichte darüber im Fernsehen, Berichte über das Leben auf einer Säuglingsintensivstation. Über das Bangen und Hoffen der Eltern. Über die Ängste. Über deren Hilflosigkeit.</p>
<p>Nichts muss schlimmer sein, als das frisch geborene Leben, das eigene Fleisch und Blut, das eigene kleine Baby zu sehen wie es an Schläuchen und Kabeln hängt gepaart mit der Ungewissheit was in den nächsten Tagen folgt. Der Ungewissheit ob es dem eigenen Baby gut geht, ob es durchkommen wird&#8230;. die Angst sein Kind so früh wieder zu verlieren, die unermüdliche Hoffnung, dass alles in Ordnung ist.</p>
<p>Immer wieder frage ich mich wie schaffen die Eltern das? Wie stehen diese Eltern das durch? Wie hart muss es für eine Mutter sein seinem Baby nicht die körperliche Nähe und Liebe geben zu können, die man dem Kind jetzt gerne geben würde? Wie machen die das, ohne verrückt zu werden?</p>
<p>Und  ich frage mich noch immer, wie habe ich das gemacht?</p>
<p>Nach 39 Wochen harter und schwerer Schwangerschaft, nach 17 Stunden höllischen Wehen, nach einem nicht gewollten Kaiserschnitt wurde auch mir alles Glück dieser Welt aus den Händen gerissen mit den Worten: Wir bringen ihr Kind jetzt erst mal auf Intensivstation, wir wissen nicht was es hat und ob es durchkommen wird. Wir warten jetzt erst mal die nächsten 24 Stunden ab und dann sehen wir weiter.</p>
<p>Während ich mich in den nächsten Stunden mit dem Gedanken befasste, dass ich mein Kind vielleicht nie wieder lebend sehen werde, arbeiteten die Kinderärzte auf Hochtouren. 6 Stunden später durfte ich endlich zu ihm, überall waren Schläuche, Kabel und Überwachungsgeräte&#8230;. Sie nahmen ihn aus seinem Bettchen und legten ihn mir in die Arme&#8230;. theoretisch hätten sie mir jedes Kind in die Arme legen und behaupten können es wäre mein Sohn, ich hätte es einfach glauben müssen. Er war so süß, trotz seiner enormen Schwellungen, nicht mal seine Augen bekam er auf, doch er war so süß, denn es war mein Sohn.</p>
<p>Ich schaute mich um, der ganze Raum war voller kleiner Kinder, die Schläuche und Kabel an sich hatten. Sie waren im Vergleich zu Ejoy alle so winzig, so zierlich&#8230;. Frühchen eben. Nur meiner war im Vergleich nicht zierlich und klein. Er war riesig und propper und man sah deutlich die Fragezeichen in den Gesichtern der andern Eltern: Was der Kleine wohl hat, dass er hier auf Intensiv ist?</p>
<p>Das war auch meine Frage, was hat mein Kleiner?</p>
<p>So verbrachten wir zwei Tage mit ihm auf Intensivstation. Zwei Tage in denen ich durch die Hölle ging. Während auf der Wöchnerinnenstation überall kleine Babys weinten, um mich herum lauter glückliche Mütter mit ihren Zwergen waren, weinte ich um mein Kind. Ich wollte es auch durch die Gänge schieben, meinen Freunden und Besuchern präsentieren. Doch ich musste warten. Warten auf die Untersuchungsergebnisse. Warten auf die Antworten der Ärzte. Warten, vielleicht auf ein Wunder!</p>
<p>Und Wunder geschehen! Der schönste Moment meines Lebens war wohl der, als die Kinderärzte mir mitteilten, dass ich meinen Ejoy noch an diesem Tag mit zu mir aufs Zimmer nehmen darf. Dass er hingegen allen Prognosen und Statistiken ein kerngesunder kleiner Bursche ist, der darauf wartet endlich mit seiner Mama ungestört kuscheln zu dürfen.</p>
<p>Ich glaube kein Mensch, der das nicht mitgemacht hat, kann nachempfinden wie sich Eltern auf einer Säuglingsintensivstation fühlen, was sie mitmachen und was sie durchstehen müssen. Es gibt auf der ganzen Welt keine Worte für das Glück, das man fühlt, wenn man diese Räume endlich gemeinsam mit seinem Kind verlassen darf!</p>
<p>Allen werdenden Eltern da draußen wünsche ich von ganzem Herzen, dass Ihr diese Erfahrung in Eurem Leben nie machen müsst!!!</p>
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