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	<title>GedankenMüll &#187; Kinderbetreuung</title>
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		<title>Endlich Ferien &#8211; Fluch und Segen zugleich</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 12:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken einer Mutter]]></category>
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		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier bei uns in Niedersachsen haben in dieser Woche die Schulferien begonnen, los ging es am Mittwoch mit der Vergabe der geliebten oft aber auch ungeliebten Zeugnisse. Nicht umsonst werden sie gerne auch mal Giftzettel genannt. Ich kann mich noch sehr gut an meine Schulzeit erinnern, zwar war der Start der Ferien immer das Größte,<a href="http://www.melanie-wepner.net/endlich-ferien-fluch-und-segen-zugleich/07/08/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier bei uns in Niedersachsen haben in dieser Woche die <a href="http://www.ferienkalender.com/" target="_blank">Schulferien</a> begonnen, los ging es am Mittwoch mit der Vergabe der geliebten oft aber auch ungeliebten Zeugnisse. Nicht umsonst werden sie gerne auch mal Giftzettel genannt.</p>
<div id="attachment_11322" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.pixelio.de/media/520042"><img class="size-full wp-image-11322 " title="520042_R_K_by_Dieter Schütz_pixelio.de" src="http://www.melanie-wepner.net/wp-content/uploads/2011/07/520042_R_K_by_Dieter-Schütz_pixelio.de_.jpg" alt="520042 R K by Dieter Schütz pixelio.de  Endlich Ferien   Fluch und Segen zugleich" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Dieter Schütz / pixelio.de</p></div>
<p>Ich kann mich noch sehr gut an meine Schulzeit erinnern, zwar war der Start der Ferien immer das Größte, 6 Wochen Schulfrei &#8211; was will man mehr. Auf das ein oder andere Zeugnis hätte ich aber gut und gerne verzichten können.</p>
<p>In vielen Familien bricht gerade jetzt während der <a href="http://www.cardelmar.de/" target="_blank">Ferien</a> das komplette Chaos aus. Nicht nur weil einige Kinder vielleicht die Sommerschule besuchen müssen um das Schuljahr doch noch zu packen, vor allem für Eltern ist diese Zeit manchmal sehr schwierig zu bewältigen.</p>
<p>Seien wir doch mal ehrlich, die wenigsten berufstätigen Mütter bekommen für den kompletten Zeitraum von 6 Wochen Urlaub. Also stellt sich die Frage wohin mit den Kindern?</p>
<p>Ferienfreizeiten, die Großeltern, allgemein Familie und Freunde mögen vielleicht für einige eine Lösung sein, für viele wiederum bieten sich diese Alternativen nicht.</p>
<p>Doch das Problem der <a href="http://www.melanie-wepner.net/betreuungsgeld-und-andere-gedankengange/02/20/" target="_blank">Kinderbetreuung</a> haben nicht nur Eltern von Schulkindern. Auch die Kindergärten schließen nun für einige Zeit die Pforten und die Kinder sind für einige Wochen Zuhause. Hier werden zwar in vielen Gemeinden und Städten Notkindergärten angeboten, meist aber auch nicht über den kompletten Zeitraum.</p>
<p>Einen weiteren Nachteil, den Eltern von Kindergartenkindern haben ist die Tatsache dass bei der Vergabe von Urlaub oft die Chefs Eltern von Schulpflichtigen Kindern bevorzugen, schließlich seien diese bei ihrer <a href="http://www.melanie-wepner.net/ab-in-den-urlaub-kreuzfahrt-mit-motoryacht/06/22/" target="_blank">Urlaubsplanung</a> auf die Ferienzeiten angewiesen.</p>
<p>Dass aber sowohl die Eltern von Schulkindern als auch die von Kindergartenkindern gleichermaßen Probleme haben was die Kinderbetreuung während der Ferien betrifft, daran denken wohl die wenigsten Firmenbosse.</p>
<p>So schön die Ferien auch sind, vor allem für unsere Kinder, so erleichternd mag für viele Eltern wohl auch der Moment sein wo es wieder heißt: <a href="http://www.koffer-direkt.de/schule/schulranzen/" target="_blank">Schulranzen</a> oder Kindergartentasche packen &#8211; auf gehts, die Ferien sind vorbei!</p>
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		<title>Betreuungsgeld und andere Gedankengänge</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 19:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melvenue</dc:creator>
				<category><![CDATA[GedankenMüll]]></category>
		<category><![CDATA[2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Betreuungsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Ende letzten Jahres wurde mit der Erhöhung des Kindergeldes auch die Einführung des monatlichen Betreuungsgeldes ab 2013 beschlossen. Elternpaare, die ihr Kind bis zum 3. Geburtstag allein zu Hause betreuen und nich die staatlich geförderten Kindertagesstätten nutzen, sollen hier für die Betreuung ihrer unter 3 jährigen Kinder 150 Euro im Monat erhalten. Für 150<a href="http://www.melanie-wepner.net/betreuungsgeld-und-andere-gedankengange/02/20/">&#160;&#160;[ Beitrag lesen ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Ende letzten Jahres wurde mit der Erhöhung des Kindergeldes auch die Einführung des monatlichen Betreuungsgeldes ab 2013 beschlossen. Elternpaare, die ihr Kind bis zum 3. Geburtstag allein zu Hause betreuen und nich die staatlich geförderten Kindertagesstätten nutzen, sollen hier für die Betreuung ihrer unter 3 jährigen Kinder 150 Euro im Monat erhalten.</p>
<p>Für 150 Euro im Monat auf seinen Job verzichten um das Kind zu Hause betreuen zu können? Das mag für viele sehr wenig erscheinen und keinerlei Anreiz für dieses Model geben. Doch rechnet man mal genauer, nimmt es sich wahrscheinlich nicht viel&#8230; Zieht man von seinem monatlichen Nettogehalt, sehr wahrscheinlich für einen Halbtagsjob in der Steuerklasse 5 mal die Kosten für einen Betreuungsplatz, die Benzinkosten zurArbeit und andere Kosten ab, die durch die Ausübung eines Jobs entstehen, wie zum Beispiel Berufskleidung, dann bleibt den Müttern sehr wahrscheinlich auch nicht viel mehr am Monatsende übrig wie eben diese 150 Euro. Wahrscheinlicher allerdings ist, dass den arbeitenden Müttern eher weniger bleibt. Daher erscheint die Alternative mit dem Betreuungsgeld eine runde Sache zu sein, mit mehr Zeit für das eigene Kind.</p>
<p>Doch ist es für das eigene Kind tatsächlich das Beste allein zu Hause betreut zu werden, womöglich ohne den regelmäßigen Kontakt mit gleichaltrigen Kindern? Lernen die Kinder nicht gerade in den Kindertagesstätten eine Form der Sozialkompetenz gegenüber Anderen, wie man sie zu Hause einem Kind nur sehr schwer vermitteln kann. Ich sehe es am Beispiel meines eigenen Sohnes, er ist 20 Monate alt und geht vormittags für 4 Stunden in eine Kindertagesstätte. Er hat wahnsinnigen Spaß dort, lernt viel dazu, vor allem von anderen Kindern und ist irgendwie seitdem viel ausgeglichener. Die Kita und die anderen Kinder scheinen ihm wirklich gut zu tun.</p>
<p>Die nächste Frage die sich mir stellt ist die Anrechnung oder besser gesagt die Nichtanrechnung des Betreuungsgeldes auf die Hartz-IV-Regelsätze. Das Betreuungsgeld nämlich soll nicht auf die Sätze angerechnet werden und auf jeden Fall zusätzlich gezahlt werden. In der Politik werden seit der aktuellen Debatte über die Neuregelung der Hartz-IV-Sätze stimmen laut, die der Meinung sind, dass Hartz-IV-Empfänger keinerlei Anreiz haben sich einen Job zu suchen, was ganz klar auf Kosten der Geringverdiener gehe. Ein Betreuungsgeld in dieser Höhe, zusätzlich zum Hartz-IV stellt in meinen Augen, angelehnt an diese Diskussionen, ganz klar eine Verschlechterung dieses Zustandes dar, denn wenn man zu dem Geld fürs Nichts-Tun dann auch noch zusätzliche 150 Euro bekommt, gerade weil man zu Hause bleibt, sinkt die eh schon nicht vorhanden Motivation sich auf Jobsuche zu begeben um ein Vielfaches.</p>
<p>Doch was muss getan werden? Jeder Bürger kann ja eh immer alles besser als unsere Politiker, denn die machen sowieso alles falsch. In jedem Wohnzimmer diesen Landes wird ganz klar bessere Politik gemacht als im Bundestag. Doch würden es unsere Hobbypolitiker tatsächlich an die Macht schaffen, würden sie sehen, dass sie genau an solchen Diskussionen genauso scheitern, da man es niemals jedem Recht machen kann.</p>
<p>Hier bei uns in Büdingen wurde meiner Meinugn nach eine sehr sinnvolle und auch faire Lösung für diese Problematik gefunden über die andere Komunen vielleicht auch mal nachdenken sollten. Hier nämlich stehen im Vergleich sehr günstige Kindergartenplätze für alle Kinder ab 3 Jahren zur Verfügung (zur Zeit EUR 69,00 monatlich für einen Halbtagsplatz). Zusätzlich wurden in einigen Einrichtungen zusätzliche &#8220;Krabbelgruppen&#8221; gegründet, die für Kinder zwischen 18 Monaten und 3 Jahren KOSTENFREI zur Verfügung stehen! Bedingung um einen solchen Platz für sein Kind zu bekommen: Beide Elternteile müssen berufstätig sein und aktuell einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen! Nach Bestätigung des Krabbelgruppenplatzes müssen beide Elternteile einen Beschäftigungsnachweis vorlegen, können sie dies nicht, bekommt den Platz ein anderes Kind.</p>
<p>Viele Stimmen, vor allem aus den Reihen der nicht arbeitenden Bevölkerung, werden nun sagen: Das kann ja wohl nicht sein, da bekommen die Leute, die eh Geld haben, auch noch was geschenkt. Aber genau diese Vorgehensweise der Stadt Büdingen ist richtig, denn sie verschenken nichts an Menschen die eh Geld haben, nein, sie unterstützen und belohnen Familien dafür, dass sie arbeiten gehen und sich nicht vom Staat finanzieren lassen. In meinen Augen ist das eine wirkliche Motivation einer Arbeit nachzugehen, denn auch wenn einem vom Gehalt nicht viel bleibt, so kann man sich wenigstens die Kosten für die Kinderbetreuung sparen und weiß zudem, dass die Kinder in guten Händen sind und Spaß mit anderen Kindern haben.</p>
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