Endlich fertig…

März 4th, 2010

oder wie Narumol sagen würde fick und fertick!!!

So hatte ich ja bereits angedeutet, dass wir planen unzuziehen…. manchmal geht doch alles schneller als man denkt und so haben wir den Umzug auf das letzte Wochenende vorverlegt. Dank vieler fleißiger Helferlein ging auch das Gröbste ganz schnell über die Bühne und so war unser kompletter Hausstand (bis auf ein paar Kleinigkeiten) ganz schnell im neuen Haus verstaut und die zerlegten Möbel in Null Komma Nix wieder aufgebaut. Heute wurden dann auch die letzten Renovierungsarbeiten in unserem neuen Büro abgeschlossen, unser neuer Vermieter hat hier nämlich noch nach unseren Wünschen tapezieren, streichen und einen neuen Boden verlegen lassen, so dass wir nun auch die Schreibtische und den ganzen Bürokram wieder an der richtigen Stelle haben.

Dieses Mal sind wir auch zum ersten Mal über unseren eigenen Schatten gesprungen und haben Geld in Leuchten investiert, in der Vergangenheit haben wir hier immer mit Designer-Fassungen und Glühbirnen gearbeitet, da wir uns in Sachen Lampen nie so wirklich einig wurden.

Nun müssen wir nur noch die letzten Kisten fertig auspacken, das neue Kindezimmer für Junior Nummer 2 fertigstellen, die restlichen Besorgungen für meine Gaststätte tätigen und im alten Haus die letzten Feinheiten wie streichen und nochmal durchputzen erledigen… und dann heißt es erst mal, auch wenn nur für ein paar wenige Tage, Füße hochlegen und ausruhen!

Stöckchen: 41 Dinge!

März 4th, 2010

Bei Muhnie bin ich heute mal wieder über ein Söckchen gestolpert, das hab ich doch gleich mal aufgehoben und mir zur Aufgabe gemacht….

  1. Wo ist Dein Handy? – Keine Ahnung, gute Frage!
  2. Dein Partner? – Sitzt gerade neben mir und freut sich, dass das Internet endlich wieder geht.
  3. Deine Haare? – hab ich heute morgen gebürstet und zum Zopf gebunden.
  4. Deine Mama? – nächste Frage würde Olli Kahn jetzt sagen
  5. Dein Papa? – schaut von oben auf mich hinab, er war ein toller Mensch
  6. Lieblingsgegenstand? – zur Zeit mein Schrubber
  7. Dein Traum von letzter Nacht? – es wäre ein Traum gewesen, wenn ich hätte schlafen können
  8. Dein Lieblingsgetränk? – momentan alkoholfreies Radler
  9. Dein Traumauto? – och ja, find den BMW X5 eigentlich toll
  10. Der Raum, in dem Du Dich befindest? – unser neues Büro
  11. Dein Ex? – crasse Frage…. den hab ich heut genau vor 10 Jahren kennengelernt
  12. Deine Angst? – dass meinen Kindern was zustößt
  13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? – stolz auf meine Familie, vor allem meine beiden Kinder
  14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? – mit meinem Mann und meinem Sohn
  15. Was bist Du nicht? – zu unterschätzen ;-)
  16. Das letzte was Du getan hast? – das Büro gesaugt
  17. Was trägst Du? – nen ziemlich schweren Babybauch vor mir her
  18. Dein Lieblingsbuch? – da gibt es viele
  19. Das letzte, was Du gegessen hast? – Putensteak mit mediterran marinierten Kartoffeln
  20. Dein Leben? – immer Action geladen und nie langweilig
  21. Deine Stimmung? – wechselhaft da schwanger
  22. Deine Freunde? – sind da wenn man sie braucht (umgekehrt natürlich auch)
  23. Woran denkst Du gerade? – an Essen
  24. Was machst Du gerade? – die Fragen hier beantworten
  25. Dein Sommer? – wird heftig… zwei Kinder, zwei Hunde und ne Gaststätte
  26. Was läuft in Deinem TV? – meist nur der Ton für die Hunde
  27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? – vorhin mit meinem kleinen süßen Buzzl
  28. Das letzte Mal geweint? – so richtig? keine Ahnung….
  29. Schule? – macht Sinn, auch wenn man es meistens erst viel später so sieht
  30. Was hörst Du gerade? – irgend ein brummendes Geräuch von draußen
  31. Liebste Wochenendbeschäftigung? – mit der ganzen Familie was unternehmen
  32. Traumjob? – mein Job
  33. Dein Computer? – steht gerade vor mir, ein schickes Netbook
  34. Außerhalb Deines Fensters? – der Sternenhimmel
  35. Bier? – och ja, so mit Zitronenlimmo drin, als Radler, immer wieder gerne
  36. Mexikanisches Essen? – ist mir meist etwas zu scharf
  37. Winter? – ist hoffentlich bald endgültig vorbeifür dieses Jahr
  38. Religion? – ist der Grund für die meisten Kriege
  39. Urlaub? – könnt ich mal wieder gebrauchen, mein nächster geht wohl zur Entbindung ins Krankenhaus
  40. Auf Deinem Bett? – lieg ich gut
  41. Liebe? – das größte Geschenk auf Erden, denn man kann sie nicht kaufen!

So dann leg ich das Stöckchen mal einfach wieder hin, mal sehen, wer noch so drüber stolpert….

Betreuungsgeld und andere Gedankengänge

Februar 20th, 2010

Gegen Ende letzten Jahres wurde mit der Erhöhung des Kindergeldes auch die Einführung des monatlichen Betreuungsgeldes ab 2013 beschlossen. Elternpaare, die ihr Kind bis zum 3. Geburtstag allein zu Hause betreuen und nich die staatlich geförderten Kindertagesstätten nutzen, sollen hier für die Betreuung ihrer unter 3 jährigen Kinder 150 Euro im Monat erhalten.

Für 150 Euro im Monat auf seinen Job verzichten um das Kind zu Hause betreuen zu können? Das mag für viele sehr wenig erscheinen und keinerlei Anreiz für dieses Model geben. Doch rechnet man mal genauer, nimmt es sich wahrscheinlich nicht viel… Zieht man von seinem monatlichen Nettogehalt, sehr wahrscheinlich für einen Halbtagsjob in der Steuerklasse 5 mal die Kosten für einen Betreuungsplatz, die Benzinkosten zurArbeit und andere Kosten ab, die durch die Ausübung eines Jobs entstehen, wie zum Beispiel Berufskleidung, dann bleibt den Müttern sehr wahrscheinlich auch nicht viel mehr am Monatsende übrig wie eben diese 150 Euro. Wahrscheinlicher allerdings ist, dass den arbeitenden Müttern eher weniger bleibt. Daher erscheint die Alternative mit dem Betreuungsgeld eine runde Sache zu sein, mit mehr Zeit für das eigene Kind.

Doch ist es für das eigene Kind tatsächlich das Beste allein zu Hause betreut zu werden, womöglich ohne den regelmäßigen Kontakt mit gleichaltrigen Kindern? Lernen die Kinder nicht gerade in den Kindertagesstätten eine Form der Sozialkompetenz gegenüber Anderen, wie man sie zu Hause einem Kind nur sehr schwer vermitteln kann. Ich sehe es am Beispiel meines eigenen Sohnes, er ist 20 Monate alt und geht vormittags für 4 Stunden in eine Kindertagesstätte. Er hat wahnsinnigen Spaß dort, lernt viel dazu, vor allem von anderen Kindern und ist irgendwie seitdem viel ausgeglichener. Die Kita und die anderen Kinder scheinen ihm wirklich gut zu tun.

Die nächste Frage die sich mir stellt ist die Anrechnung oder besser gesagt die Nichtanrechnung des Betreuungsgeldes auf die Hartz-IV-Regelsätze. Das Betreuungsgeld nämlich soll nicht auf die Sätze angerechnet werden und auf jeden Fall zusätzlich gezahlt werden. In der Politik werden seit der aktuellen Debatte über die Neuregelung der Hartz-IV-Sätze stimmen laut, die der Meinung sind, dass Hartz-IV-Empfänger keinerlei Anreiz haben sich einen Job zu suchen, was ganz klar auf Kosten der Geringverdiener gehe. Ein Betreuungsgeld in dieser Höhe, zusätzlich zum Hartz-IV stellt in meinen Augen, angelehnt an diese Diskussionen, ganz klar eine Verschlechterung dieses Zustandes dar, denn wenn man zu dem Geld fürs Nichts-Tun dann auch noch zusätzliche 150 Euro bekommt, gerade weil man zu Hause bleibt, sinkt die eh schon nicht vorhanden Motivation sich auf Jobsuche zu begeben um ein Vielfaches.

Doch was muss getan werden? Jeder Bürger kann ja eh immer alles besser als unsere Politiker, denn die machen sowieso alles falsch. In jedem Wohnzimmer diesen Landes wird ganz klar bessere Politik gemacht als im Bundestag. Doch würden es unsere Hobbypolitiker tatsächlich an die Macht schaffen, würden sie sehen, dass sie genau an solchen Diskussionen genauso scheitern, da man es niemals jedem Recht machen kann.

Hier bei uns in Büdingen wurde meiner Meinugn nach eine sehr sinnvolle und auch faire Lösung für diese Problematik gefunden über die andere Komunen vielleicht auch mal nachdenken sollten. Hier nämlich stehen im Vergleich sehr günstige Kindergartenplätze für alle Kinder ab 3 Jahren zur Verfügung (zur Zeit EUR 69,00 monatlich für einen Halbtagsplatz). Zusätzlich wurden in einigen Einrichtungen zusätzliche “Krabbelgruppen” gegründet, die für Kinder zwischen 18 Monaten und 3 Jahren KOSTENFREI zur Verfügung stehen! Bedingung um einen solchen Platz für sein Kind zu bekommen: Beide Elternteile müssen berufstätig sein und aktuell einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen! Nach Bestätigung des Krabbelgruppenplatzes müssen beide Elternteile einen Beschäftigungsnachweis vorlegen, können sie dies nicht, bekommt den Platz ein anderes Kind.

Viele Stimmen, vor allem aus den Reihen der nicht arbeitenden Bevölkerung, werden nun sagen: Das kann ja wohl nicht sein, da bekommen die Leute, die eh Geld haben, auch noch was geschenkt. Aber genau diese Vorgehensweise der Stadt Büdingen ist richtig, denn sie verschenken nichts an Menschen die eh Geld haben, nein, sie unterstützen und belohnen Familien dafür, dass sie arbeiten gehen und sich nicht vom Staat finanzieren lassen. In meinen Augen ist das eine wirkliche Motivation einer Arbeit nachzugehen, denn auch wenn einem vom Gehalt nicht viel bleibt, so kann man sich wenigstens die Kosten für die Kinderbetreuung sparen und weiß zudem, dass die Kinder in guten Händen sind und Spaß mit anderen Kindern haben.

Die weisse Königin

Februar 20th, 2010

Heute habe ich bei Konna einen Test entdeckt welcher Figur man im Wunderland am nächsten ist. Eigentlich hasse ich ja so “Psycho-Test” wo keine der Antworten wirlich zu einem passt, dennoch habe ich mitgemacht und mich über das Ergebnis amüsiert und erfreut.

Welche bist du im Wunderland? Mach den Test bei der Film-Community moviepilot

Mehr Infos zum Film ALICE IM WUNDERLAND
Dass ich manipulativ sein kann möchte ich mal nicht abstreiten, auch wenn ich eher zurückhaltend auf Fremde wirke. Das mit dem Aussehen, nun ja, ich würde sagen wir lassen das mal unter dem Stern “Geschmackssache” stehen, obwohl ich gerade in den letzten Tagen mit Komplimenten von Geschäftspartnern überhäuft wurde. Also scheint ja doch was dran zu sein. Der eine meinte ich hätte auf grund meiner natürlichen und sehr ansprechenden Ausstrahlung einen hohen Vorteil gegenüber meinem Mitbewerber. Der nächste empfand es als sehr positiv, dass ich nicht so eine aufgetakelte Parfumtussie bin…. was ich persönlich als ein sehr schönes Kompliment empfinde…

Naja, vielleicht ist ja was dran und ich bin die neue Weisse Königin des Wunderlandes!?!?!

Wieviel darf ein Hartz-IV-Kind kosten?

Februar 6th, 2010

War eine Schlagzeile im Wetterauer Kreis-Anzeiger am heutigen Vormittag.

Das Bundesverfassungsgericht soll nun am kommenden Dienstag darüber entscheiden ob die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder verfassungswidrig sind.

Natürlich sind EUR 215,00 im Monat für ein unter 6jähriges Kind nicht viel, wenn man mal bedenkt, was die Kleinen bereits für Ansprüche haben und die Tatsache beachtet wie enorm die Lebensunterhaltungskosten in den letzten Jahren gestiegen sind. Doch ist es wirklich die richtige Lösung die Sätze für die Kinder zu erhöhen? Prinzipiell würde ich sagen, absolut korrekt, denn die Kinder können nun mal am wenigsten für die eigene Situation, unabhängig davon, ob die Eltern unverschuldet in diese Situation gekommen sind oder sie diesen Lebensstil aus Überzeugung leben.Doch ich möchte auch behaupten dass ein Großteil der Betroffenen nämlich das zusätzliche Geld nicht für oder in die Kinder investiert, sondern eher für sich selbst verwendet, so wie auch mit anderen Geldern zur Unterstützung der Kinder umgegangen wird. Leider sehen die Kinder selbst am wenigsten davon.

Ich frage mich ernsthaft ob die Betroffenen wirklich alles und genug dafür tun um aus dieser misslichen Lage wieder rauszukommen? Und vor allem frage ich mich ob es Eltern und Familien wo sogar beide Elternteile arbeiten gehen besser haben?

“Gegen Ende des Monats ab dem 20. wird das Geld regelmäßig knapp”

so heißt es in dem Artikel. Aber geht es nicht sehr viele Familien, die kein Hartz-IV beziehen ähnlich, genauso oder gar noch schlimmer?

“Gespart wird an dem, was man gesellschaftliche Teilhabe nennt: Mal ins Kino gehen, ins Hallenbad oder in den Zirkus.” Selbst die 7,50 Euro Monatsbeitrag für den Fußballverein des Neunjährigen seien “nicht locker möglich”

Auch diese Problematik kennen viele Familien, die einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen, nur zu gut. Das sind in meinen Augen alles keine Probleme, die nur Hartz-IV-Familien und Kinder betreffen. Doch niemand diskutiert darüber, ob die Gehälter für Familien mal angepasst werden sollten? Es wird allgemein über eine neue Steuerreform diskutiert, die Familien entlasten soll. Doch auch hier profitieren doch meist nur die Besserverdiener! Die Kleinen bleiben außen vor, die Väter die sich jeden Tag für ihre Familie buchstäblich den Arsch aufreißen bleiben auf der Strecke. Der Fokus liegt mal wieder auf den armen, hilflosen Menschen die sich zu Hause mit Hartz-IV ein schönes Leben machen, auf die Steuergelder des Nachbarn, der trotz einer 60 Stunden Woche finanziell nicht über die Runden kommt und zudem kaum Zeit für seine Kinder und seine Familie findet.

Nach der Geburt meines Sohnes und der nachfolgenden Elternzeit hätte mein Nettoeinkommen bei einem Halbtagsjob nicht mal für die Benzinkosten zur Arbeit und die Betreuungskosten für eine Tagesmutter gereicht. Mit Hartz-IV allerdings hätte ich EUR 359,00 für mich und EUR 215,00 für mein Kind bekommen, was ein nettes zusätzliches Taschengeld von EUR 574,00 gewesen wäre. Ich hätte weder Benzinkosten zur Arbeit gebraucht, noch eine Tagesmutter bezahlen müssen. Kurz: einem Hartz-IV-Empfänger geht es doch in der Hinsicht finanziell um einiges besser, wie einer Mutter die arbeiten geht. Ich habe daraufhin meinen Job an den Nagel gehängt und mich selbstständig gemacht, um mir meine Zeit mit meinem Kind frei einteilen zu können. Wieviel ich im Monat verdiene liegt an mir und meiner eigenen Initiative.

Jeder ist für sich und sein Leben in gewisserweise selbst verantwortlich und sollte sein Versagen nicht immer auf andere, auf Ämter und auf die Politik schieben. Schaut euch mal euren Nachbarn an und fragt euch ob es ihm wirklich besser geht als euch, oder vielleicht noch viel schlimmer. Wenn euch an eurem Leben und an dem Hartz-IV-Satz, den ihr bezieht, etwas nicht passt, dann ändert es und hört auf euch ständig zu beschweren. Denn darunter leidet vor allem das Kind eures Nachbarn, der sich nicht nur für seine Familie den Arsch aufreisst, sondern auch für eure Familie, die er mit seinen Steuergeldern mitfinanziert.

Mein eigener Laden

Februar 5th, 2010

Vor kurzem habe ich mich, naja eher zufällig, dazu entschlossen nun endlich meine eigene kleine Wirtschaft zu eröffnen. Letztes Jahr im Sommer habe ich ja verzweifelt einen Laden gesucht, den ich übernehmen und schmeißen könnte, habe mir einige Immobilien angesehen, aber das Richtige war irgendwie nicht dabei. Entweder hätte man zu viel investieren müssen, oder der Laden wäre einfach nicht rentabel gewesen.

Nun, wo ich gar nicht mehr am suchen war stand der “Laden” plötzlich vor meiner Tür und wartet nur darauf wieder eröffnet zu werden. Also warum  lange warten, dachte ich mir, die Gelegenheit am Schopfe gepackt und zugegriffen.

Doch bis zur Eröffnung ist es noch ein langer langer Weg, mit vielen Behördengängen, Absprachen, Vertragsverhandlungen etc pp. Daher habe ich mich dazu entschlossen hier ein wenig über meine Erfahrungen und Erlebnisse auf dem Weg zur Kleingastronomin zu berichten.

Zunächst einmal musste ich mit dem Vermieter / Verpächter der Immobilie einig werden und ihn davon überzeugen, dass ich genau die Richtige für das Objekt bin. Dank meiner Gastroberatung und meiner langjährigen Erfahrung in der Hotellerie war das aber kein so großes Problem und die Herren vom Kulturverein, denen die Alte Schule gehört, sind auch allesamt ganz liebe nette Burschen, mit denen man offen reden kann. Daher waren wir uns schnell einig und meine Vorbereitungen konnten starten.

Zunächst einmal musste die Lage gecheckt werden…. Mitbewerber, Interessenfelder der Anwohner…. ja und natürlich auch das eigene Inventar, was ist vorhanden, was wird noch benötigt, schließlich können hier hohe Investitionen auf einen zukommen, die man vorher kalkulieren sollte.

Meine größte Sorge war zunächst erst mal der Biergarten, wenn ich im Mai eröffnen möchte, dann sollte ich den am besten gleich mit eröffnen, doch ohne Möbel könnte das etwas schwierig werden und ob mein festgelegtes Budget für Investitionen auch für Gartenstühle und Tische reicht war fraglich. Umso glücklicher war ich, als ich in einem versteckten Kellerraum die komplette Außenbestuhlung gefunden habe, die mir von Bitburger zur Verfügung gestellt wird.

Da ich noch weitere Investitionen tätigen möchte, die nicht einfach mal so aus der Portokasse zu zahlen sind, wie zum Beispiel ein anständiges Kassensystem, eine professionelle Espressomaschine, das eine oder andere Küchengerät habe ich für nächste Woche Termine mit verschiedenen Industrievertretern um mir Angebote einzuholen.

Ein weiterer großer Batzen stellt die Beantragung und die Erteilung einer Konzession dar, die man zur Eröffnung einer Gastwirtschaft benötigt. Vor allem die Behördengänge die da auf einen zukommen sind nicht ohne um die ganzen benötigten Bescheinigungen und Unterlagen zusammen zu sammeln. So war ich gestern direkt mal auf dem Gesundheitsamt um mir eine aktuelle Bescheinigung bzgl. des Infektionsschutzgesetzes austellen zu lassen. Desweiteren habe ich ein polizeilisches Führungszeugnis beantragt, eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister angefordert und mir auf dem Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung in Steuersachen austellen lassen. Den Unterrichtungsnachweis nach §4 des Gaststättengesetz habe ich bereits durch meine Hotelfachausbildung und musste daher glücklicherweise keinen Lehrgang mehr bei der IHK besuchen.

Nun ist die Konzession auf dem Gewerbeamt beantragt und wird hoffentlich bei der persönlichen Begehung der Räume durch das Gewerbeamt, das Ordnungsamt, die untere Bauaufsichtsbehörde, der zuständigen Behörde für den Arbeitsschutz und der Lebensmittelaufsichtsbehörde erteilt.

Dementsprechend muss ich nun vor dem Termin dafür sorgen, dass alle Anforderungen, die an den Betrieb gestellt werden auch erfüllt sind, damit einer Eröffnung im Mai nichts mehr im Weg steht